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Fachschaft

Unterrichtende Lehrerinnen und Lehrer der Fachschaft Deutsch:

 

Name Fächer
Frau Aichinger Deutsch/Englisch
Frau Arndt Deutsch/Ethik
Frau Bernatzky Deutsch/Kunst
Frau Böschel Deutsch/Geschichte
Herr Dell Deutsch/Mathematik/Sozialkunde
Frau Fritsche Deutsch/Musik
Frau Gemkow Deutsch/Spanisch
Frau Kühnast Deutsch/Englisch
Frau Lehmann Deutsch/Biologie
Frau Manig Deutsch/Geschichte
Frau Masser Deutsch/Kunst/Kultur und Künste
Frau Mekelburg Deutsch/Latein
Herr Neumann Deutsch/Geschichte
Frau Nikschtat Deutsch/Latein
Frau Rintsch Deutsch/Musik/ev. Religion
Frau Runge Deutsch/Ethik
Herr Runge Deutsch/Musik
Frau Schaller Deutsch/Englisch/Kunst
Frau H. Schmidt Deutsch/Englisch
Frau Schulz Deutsch/Geschichte/Psychologie
Herr Schulz Deutsch/Sport
Frau Schwiefert-Damm Deutsch/Russisch
Herr Dr. Seyferth Deutsch/Französisch/Spanisch
Frau Stephan Deutsch/Geschichte
Frau Teichler Deutsch/Geschichte/Französisch
Herr Vieth Deutsch/Ethik
Frau Wiederhold Deutsch/Geschichte/Psychologie
Frau Wildgrube Deutsch/Geschichte
Frau Wilhelm Deutsch/Englisch
Frau Witteck Deutsch/Russisch/Französisch/kath. Religion

 

Abriss des Fachs Deutsch

Das Fach Deutsch – mehr als nur Grammatik und Rechtschreibung!


Stell dir vor, du tauchst in die Welt der Literatur ein, entdeckst spannende Geschichten und lernst, wie du deine eigenen Gedanken und Ideen klar und überzeugend ausdrücken kannst. Im Deutschunterricht geht es nicht nur darum, fehlerfrei zu schreiben. Es geht darum, die Macht der Sprache zu verstehen und zu nutzen.

 

Was erwartet dich im Deutschunterricht?

  • Lesen und Verstehen: Von Klassikern der Weltliteratur bis hin zu modernen Texten – du lernst, Texte zu analysieren und ihre Botschaften zu entschlüsseln.
  • Schreiben und Gestalten: Ob Erzählungen, Berichte oder Gedichte – du entwickelst deine eigene Schreibstimme und lernst, wie du Texte spannend und kreativ gestaltest.
  • Sprechen und Zuhören: In Diskussionen und Präsentationen übst du, deine Meinung klar zu formulieren und anderen zuzuhören.
  • Medienkompetenz: Du lernst, wie du Informationen aus verschiedenen Medien kritisch bewertest und selbst Medieninhalte erstellst.

Warum ist Deutsch wichtig?

  • Kommunikation: Gute Sprachkenntnisse sind die Basis für erfolgreiche Kommunikation – in der Schule, im Beruf und im Alltag.
  • Kreativität: Sprache ist ein Werkzeug, um deine Kreativität auszudrücken und neue Welten zu erschaffen.
  • Kritisches Denken: Durch die Analyse von Texten und Medien entwickelst du ein kritisches Bewusstsein und lernst, Informationen zu hinterfragen.

Bist du bereit, die faszinierende Welt der Sprache zu entdecken?

Aktuelles und Projekte

In den Beiträgen der kommenden Zeit können Sie sich auf spannende Inhalte rund um das Fach Deutsch freuen!

„Ad Fontes“ - Lesung der Schreibwerkstatt am 23.5.2026

Ihr lieben Ehemaligen und liebe „Derzeitige“
— um es mit Hannas schöner Wortneuschöpfung zu sagen —,

manchmal gibt es Momente im Leben, in denen man die Zeit am liebsten anhalten möchte. Momente, in denen man ausrufen möchte: „Augenblick, verweile doch, du bist so schön!“
Der Abend unserer Lesung war für mich genau ein solcher Moment.
Ich hatte mich schon sehr auf unser Wiedersehen gefreut und geahnt, dass es ein besonderer Abend werden würde. Doch was ihr daraus gemacht habt, hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen.
Liebes Emchen, liebe Anika, Maike, Theresia, Emily, Elena, Madeleine, Pauline, lieber Lukas, Marten und Tim: Ihr seid dem Ruf „Ad Fontes – Zurück zu den Quellen“ nicht nur gefolgt, ihr habt dieses Motto mit Leben erfüllt. Ihr seid nicht nur in eure Heimat zurückgekehrt, sondern habt uns zugleich in alte Zeiten und schöne Erinnerungen zurückversetzt.
Ihr seid als Gäste nicht mit leeren Händen gekommen. Mitgebracht habt ihr einen bunten Pfingstblumenstrauß in Form intensiver Texte: von humorvoll-satirisch über nachdenklich und kritisch bis hin zu sehr aufwühlend.
Ich bin so stolz, dass ihr eure Leidenschaft fürs Schreiben bis heute nicht aufgegeben habt.
Viele eurer wortgewaltigen Texte klingen noch in mir nach:
„Als Gedanken Flügel hatten, ach, wie schön war diese Zeit, die Welt schien uns unendlich weit.“
„Im Inneren einer Rose liege ich und träume. Welche Dornen sollten mich wecken?“
„Grün fühlt sich an wie Heimat“, „Aber – ihr ließt mich an eurem Tisch sitzen, und ich genoss jedes Wort, nahm es ihn mir auf, diesen Honig, diesen Wein. War Biene, Hund und Assel.“
„Im Kopfkino gibt es keinen Überlängenzuschlag. Und der Eintritt kostet kaum mehr als den Verstand.“ „Egal, wo ich gewohnt habe, Gewalt war noch nie eine Lösung. Warum soll ich kämpfen, wenn ich keinen Konflikt habe?“ „Komm, feiern wir ein Friedensfest und zeigen, wie sich’s leben lässt. Und lassen Menschen Menschen sein.“ „In der Stille der Liebe, werden wir ganz laut.“ „Und in der kleinsten Großstadt dieser Welt erkenne ich schlussendlich, was mich im Innersten zusammenhält. Hier bin ich ICH, hier bin ich daheim. Ja, in der Lutherstadt bin ich Mensch, denn hier will ich’s sein!

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Aber auch ihr „derzeitigen“ kleinen Talente habt gezeigt, welche Begeisterung das Schreiben auslösen kann, wenn Texte auf ein interessiertes Publikum treffen. Für euch hat es ebenso viel Lob und Anerkennung gegeben und am Ende war vom anfänglichen Lampenfieber keine Spur mehr. Man hat euch angesehen, wie viel Freude ihr empfunden habt: Freude über eure eigenen Texte, über den Applaus und über die Begegnung mit den großen Talenten, zu denen auch ihr es auch einmal bringen werdet. Und fast nebenbei ist geschehen, was man sich nur wünschen kann:
Die Schülerinnen und Schüler aus drei Häusern sind wie selbstverständlich zusammengewachsen.
Liebe Hanna, Meldrick, Lynn, Ella, Lenna, Emma, Anna, Antonia, Mia, Evelin, Helena und Lisbeth, schon jetzt freue ich mich auf den Herbst, wenn wir mit all den anderen kreativen Köpfen der Schreibwerkstatt unsere neue Anthologie vorstellen werden. 

Und ganz ehrlich: Solche Begegnungen zeigen mir immer wieder, warum Schule so viel mehr ist als Unterricht, Noten und Stundenpläne. Schule ist ein Ort, an dem Menschen einander begegnen, wachsen, Spuren hinterlassen — und manchmal Jahre später wieder zusammenkommen, als wäre kaum Zeit vergangen.
Danke, dass ihr diesen Abend gestaltet und ihn zu etwas so Besonderem gemacht habt. Danke für eure Texte, eure Musik, eure Stimmen, eure Gedanken und eure Zeit. Vor allem aber danke dafür, dass ihr da wart. Bis zum nächsten Jahr, wenn es heißt „Ad Fontes Nr.3“!

Herzlichen Dank den Zehntklässlerinnen für das supertolle Büfett.

Viel Glück, alles Gute und schreibt weiter fleißig, eure Claudia Schwiefert-Damm

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Lizenzen & Quellen

Workshop der Schreibwerkstatt
mit dem Schriftsteller Christian Duda

In den Schreibwerkstätten unseres Gymnasiums geht es immer kreativ zu - jeden Freitag im Wechsel zwischen Haus H und Haus C treffen sich die jungen Talente im vierten Block zum gemeinsamen Schreiben. Die Zeit vergeht dabei jedes Mal wie im Fluge.
Toll, wenn man sich mit Gleichgesinnten austauscht, sich gegenseitig vorliest, was der eigenen Fantasie entsprungen ist oder die Schreiber kleine lustige Übungen absolvieren, über die alle im Anschluss herzlich lachen können.
In der Woche vor den Weihnachtsferien gab es viel Anlass zur Freude:
Die Schreibinteressierten beider Häuser durften sich endlich einmal gegenseitig kennenlernen und sogar mit einem echten Autor für eine ganze Schulwoche zusammenarbeiten. Auf dem Stundenplan standen mal kein Mathe, kein Geschichte, kein Bio, dafür sechs Stunden intensives Schreiben unter Anleitung des bekannten Berliner Autors Christian Duda. Viele preisgekrönte Kinder- und Jugendbücher hat der Schriftsteller schon auf den Markt gebracht, deshalb waren alle sehr gespannt auf den Workshop. Herr Duda zeigte sich angenehm überrascht, denn so viel Schreibfreude hatte er nicht erwartet: Die jungen Talente wollten keine langen einführenden Worte, sie wollten das tun, was ihnen am liebsten ist: schreiben. An den ersten zwei Tagen fand der Workshop in der kreativen Schreibstube der Cranach-Schüler statt: Backstage zwischen Theaterrequisiten und Notenständern. An den beiden darauffolgenden Tagen weilten die jungen Talente im Haus Hundertwasser. Wie am Fließband wurden Texte produziert - Christian Duda nahm sich für jeden Schreiber die Zeit, das zu Papier Gebrachte zu lesen, zu kommentieren und kompetente Ratschläge zu geben: „Literatur ist die Art, wie man erzählt… Der Autor nimmt den Leser an der Hand und führt ihn… Er macht die Texte lebendig… Alles Schreiben besteht aus Momenten… Momenten, in denen man weiterschreibt, aber auch Phasen, in denen es stagniert… Das Geilste am Schreiben ist, sich selbst in die Arme zu fallen, der Glücksmoment, wenn es gelungen ist.“
Und sollte jemand an sich zweifeln, so ermutigte er: „Jeder hat das Talent zum Schreiben, Literatur ist extrem biegsam und lebendig. Ich schreibe, weil ich es kann.“
Kein Wunder, dass bei so viel Bestärkung die Federn nur so qualmten!
Aber auch diese Woche verging wie im Fluge.
Am letzten Tag der Woche kamen dann die Sechstklässler am Haus Hundertwasser und die
Fünft-und Sechstklässler am Haus Cranach in den Genuss eines vorzeitigen Weihnachtsgeschenkes: Christian Duda las aus seinem Kinder-und Jugendbuch „Gar nichts von allem“. Die jungen Zuhörer waren begeistert - hier wurde im wahrsten Sinne des Wortes mal so richtig aus der Schule geplaudert. Das Publikum lachte, applaudierte und hatte zahlreiche Fragen an den Schriftsteller, die er alle ausführlich beantwortete. Im Anschluss daran stürmten die jungen Wilden den Tisch des Autors, um handsignierte Visitenkarten zu erhalten.
Damit endete eine abwechslungsreiche und sehr inspirierende Woche.
Das Gute: Die kreative Zusammenarbeit endet an der Stelle noch nicht. Es wird einige weitere Workshops mit Christian Duda geben und wir können an dieser Stelle schon verraten, dass die Texte der jungen Schreiber noch in diesem Schuljahr in einer Anthologie veröffentlicht werden sollen.

Claudia Schwiefert-Damm

Die Faszination der gemeinsamen Arbeit in der Schreibwerkstatt hat Mia in einem kleinen Gedicht beschrieben:

Schreibwerkstatt

Schreibwerkstatt - ein Raum voller Ideen,
wo Worte wie Funken durch Köpfe wehen.
Die Seiten sind leer, doch die Köpfe sind groß,
im Klang der Gedanken fühlt sich niemand los.
Feder trifft Papier - aus Zweifeln wird Mut,
Geschichten entstehen, mal wild, mal gut.
In Zeilen verborgen das Unausgesprochene klingt,
wenn jeder Vers neue Welten erschwingt.
Hier wird gebaut, getüftelt, probiert,
in der Schreibwerkstatt jede Stimme regiert.
Gemeinsam erschaffen, was einzeln begann,
weil jede Geschichte von Herzen kommen kann.

Mia Naumann, Klasse 8



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Künstlerduo "Rose & Georgi"

Mittwoch, 14.5. und Donnerstag 15.5., war das Künstlerduo "Rose & Georgi" zu Gast im Haus Hundertwasser.

Die Künstler verbinden Musik und Literatur. Die Texte werden rezitiert, teils vertont, teils musikalisch unterlegt.

Am Mittwoch war das Thema "Fabeln" und zugeschaut haben die 5ten und 6ten Klassen. Donnerstag wurden "Balladen" inszeniert, diesmal für die Klassenstufen 7 und 8.

Ein wundervolles Programm, das die Werke auf unvergessliche Weise präsentiert hat.

Jana Lehmann

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"80 Jahre Kriegsende - Lutherstadt Wittenberg 1945 und heute"

„80 Jahre Kriegsende - Lutherstadt Wittenberg 1945 und heute“ - so der Titel einer Ausstellung im Stadtlabor Wittenberg, welche am Abend des 8. Mai 2025 durch den Oberbürgermeister der Stadt, Torsten Zugehör, feierlich eröffnet wurde.

Die Schülerinnen und Schüler der Schreibwerkstatt unseres Gymnasiums durften den kulturellen Rahmen gestalten und beeindruckten das aufmerksame Publikum mit nachdenklich stimmenden, aber auch sehr emotionalen Texten mit einer eindringlicher Botschaft:

Nie wieder Krieg, nie wieder Gewalt!

Dass der Zweite Weltkrieg auch vor unserer Region nicht Halt machte, davon berichtete die Zehntklässlerin Maxi Ciciewski. Ihr Urgroßvater Joseph Kuppe wurde von der Wehrmacht zum Kriegsdienst eingezogen, während die Ehefrau Marianne mit den Kindern in der den Bomben ausgesetzten Stadt Dessau um sein Leben bangte. Die Familie hat alle Briefe und Dokumente jener Jahre als wertvolle Zeitzeugnisse aufbewahrt.
Maxi ließ das Publikum an dem bewegenden Briefwechsel von Seppl und Marianne teilhaben. Die Zuhörer waren sichtlich berührt. Einige suchten anschließend das Gespräch mit Maxi.
Insgesamt gab es viel Lob für die Schülerinnen und Schüler. Musikalisch umrahmt wurden die dargebotenen Texte am Klavier (Madita Gabauer), auf der Altblockflöte (Juliane Mohr) und auf der Gitarre (Melissa Schmidt).

Ganz herzlichen Dank an:

Madita Gabauer 5Cb, Emma Hertzsch 5Cc, Meldrick Stern 10Ca,
Martin Qiu 10Ca, Hanna Czubera 10Cb, Lynn Biermann 10Cb, Maxi Ciciewski 10Cc,
Juliane Mohr 10Ca, Melissa Schmidt 10Cc

und an Frau Schwiefert-Damm

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Goethes Faust

Am Dienstag, 06.05.2025, waren zwei Darstellende der Kulturschule Leipzig im Haus Hundertwasser zu Gast. Sie haben zu zweit eine komödiale Adaption zu Goethes Faust gespielt.

Normalerweise werden für das Stück 57 Schauspielende, diverse Bühnenbilder und Spezialeffekte und haufenweise Kostüme benötigt. Eine Aufführung dauert kaum unter drei Stunden, es gibt Inszenierungen, die acht Stunden umfassen.

Die Idee der Kulturschule ist aber, mit wenig Aufwand, Raffungen, Kürzungen, Erklärungen und einem Stück im Stück das große Werk Lernenden auf lustig-lockere Weise nahezubringen. So, dass die wesentlichen Inhalte - auch in Originalversen - enthalten sind, aber man nach 60 Minuten eine verständliche Gesamtübersicht bekommt und ab und zu schmunzeln kann.

Es haben zehnten bzw. elften Klassen das Stück angeschaut; im Deutschunterricht gab es dann die Möglichkeit der Reflexion und Nachbearbeitung.

Wie es gefiel? Das musste jeder selbst entscheiden. Aber wie Goethe in seinem Werk "Wilhelm Meisters Lehrjahre" schrieb:

"Es ist eine falsche Nachgiebigkeit gegen die Menge, wenn man ihnen die Empfindungen erregt, die sie haben wollen und nicht, die sie haben sollen."


Jana Lehmann

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Ad fontes - Zurück zu den Quellen

Szenische Lesung mit Musik im Malsaal der Cranach-Stiftung

Dem Förderverein des Gymnasiums L e u c o r e a verdanken wir ein wunderbares Wochenende -
sieben ehemalige Mitglieder der Schreibwerkstatt folgten spontan dem Ruf „ad fontes“ und
machten sich auf zur Quelle des Ursprungs.
Und sie kamen nicht mit leeren Händen:

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Im Gepäck hatten sie Überraschungen in Form von Selbstgeschriebenem. Auch wenn die
Ehemaligen längst flügge geworden sind, so kehren sie doch immer wieder gern nach Hause
zurück und nehmen Anteil an den kreativen Texten der jüngeren Nachwuchsautoren.
Kindern solle man Wurzeln und Flügel geben, sagte einst Goethe - Wurzeln, die ihnen Sicherheit
und Selbstvertrauen schenken, aber auch eine starke Verbundenheit zur Heimat entstehen lassen.
Und diese war an dem Abend eindeutig zu spüren. Erinnerungen wurden geweckt an eine längst
vergangene Zeit.
Angefangen hatte alles im Jahr 2009 - mit Emily Kósa, dem Schreibwerkstatt-Mitglied der
allerersten Stunde. Damals war Emily in der 6. Klasse und bis zum Abitur bei jeder Lesung mit
dabei. Nun, als studierte Germanistin, betreibt sie das Hobby Schreiben noch immer und die
Zuhörer bekamen eine Kostprobe von ihrer „Faust“- Adaption: „Habe nun, ach! …“ Aber auch
Theresia Borrmann (Abi-Jahrgang 2020, angehende Lehrerin für Religion und Deutsch) und Tim
Leutloff (ebenfalls Abi-Jahrgang 2020, angehender Biologie-/Philosophielehrer) gaben uns einen
Einblick in ihre Gedankenwelt. Theresia, der das Flüggewerden nach der Schule nicht so leicht
fiel, ließ uns Anteil nehmen an einer „Zugfahrt ins Ungewisse“ mit „Halt in Froher Zukunft?“.
Emily Kloß (Abi-Jahrgang 2022, zukünftige Deutsch - und Ethiklehrerin) präsentierte mehrere Texte
unterschiedlicher Intention, u.a. einen „Dialog zwischen Persephone und Hades“. Dieses lyrische
Werk ist sogar in die Frankfurter Bibliothek der besten Gedichte aufgenommen worden.
Maike Trejbal (ebenso Abi-Jahrgang 2022, Jura-Studentin) beschrieb sehr facettenreich im
Poetry-Slam-Text „Bibliotheksgeflüster“, wie sie ehrfürchtig all den Stimmen aus den
gesammelten Werken dieser Welt in der Stille eines Lesesaals lauscht.
Aber auch politisch wurde es, als Pauline Steinbiß (Abi-Jahrgang 2023, zukünftige Lehrerin für
Chemie und Englisch) von ihrem „Weltschmerz“ berichtete, den sie u.a. spürte, als Donald Trump
zum Präsidenten von Amerika gewählt wurde. Sie erlebte diesen Moment am Morgen in der
Berliner U-Bahn auf dem Weg in die Uni. Marleen Fiebig (Abi-Jahrgang 2023, bald
Grundschullehrerin) brachte die Zuhörer dann wieder gedanklich zurück zum Thema des Abends
mit zwei sehr persönlichen Poetry-Slam-Texten, die davon berichteten, wie schön es doch ist, ein
gutes Zuhause zu haben, in dem man sich geborgen fühlen kann und weiß, auch wenn man in die
Fremde geht, gibt es in der Heimat Menschen, die auf einen warten.
Zwischen den Texten gab es klassische Musik mit Wow-Effekt am Piano von Madeleine Rohr (Abi-
Jahrgang 2023) und Elena Kempe (zukünftige Abiturientin 2025). Auch die aktiven Schreiber
überzeugten mit ihren Texten - mal nachdenklich, mal heiter. Und sogar die Jüngsten, unsere
Fünftklässlerinnen, Madita Gabauer und Emma Hertzsch, hatten sehr viel Freude bei ihrer ersten
Lesung. Lampenfieber war ihnen kaum anzumerken. Danke allen weiteren aktiven kreativen
Schreibern und Mitwirkenden für diesen tollen Gedankenaustausch der Generationen:
Fine Richter, Helena Milde, Amelie Sophie Hesse, Elena Kempe, Meldrick Stern, Hanna Czubera,
Lynn Biermann und Ole Schulz.
Danke auch den 12.- Klässlern für die liebevoll zubereiteten Speisen am Büfett.
Zum Abschluss der Lesung gab es viel Applaus, Dankeschön-Geschenke von der Schulleiterin
Frau Aichinger sowie die Anregung, aus diesem Wochenende eine schöne Tradition entstehen zu
lassen. Die Schreibwerkstatt - Familie freut sich bereits jetzt auf den 22./23.5. 2026 im
kommenden Jahr:

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„Wurzeln halten alles zusammen, auch wenn die Äste in verschiedene Richtungen
wachsen.“ (Marleen Fiebig)

Claudia Schwiefert-Damm




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